Wie wechselt man einen Autoreifen? Eine kleine Anleitung zum Reifenwechsel

Im Frühjahr oder Herbst gehen viele Menschen für den Reifenwechsel lieber in eine Werkstatt. Jeder kann die Reifen allerdings auch selbst wechseln, wenn ein paar Dinge beachtet werden. Je nach Übung kann der Reifenwechsel zwischen 30 und 60 Minuten beanspruchen. Sehr wichtig dabei ist, dass immer sorgfältig gearbeitet wird. Wer selbst die Reifen wechselt, der kann sich eine Menge Zeit und Geld sparen, denn in einer Werkstatt muss man oftmals längere Zeit warten. Wichtig ist dabei, dass Sie die Reifen selbst allerdings nicht auswuchten können. Wer seine Reifen selbst wechselt hat noch den Vorteil, dass er sich den richtigen Zeitpunkt aussuchen kann und nicht auf einen Termin in der Werkstatt warten muss.

Die Vorarbeit für den Reifenwechsel

Im ersten Schritt wird das Bordwerkzeug für den Reifenwechsel überprüft, denn dies muss vollständig sein. Zu dem Werkzeug gehören ein Schraubenzieher, ein Schlüsselkreuz und ein Wagenheber. Wer sich eine Fußmatte bereit legt, der hat beim knien keinen zu harten Untergrund. Die zu wechselnden Reifen werden bereits gelegt und die Rollrichtung wird überprüft. Eine Rollrichtung ist oftmals bei Winterreifen vorhanden. Mit einem Eurostück kann dann auch die Profiltiefe überprüft werden. Bei dem Euro sollte die Jahreszahl nicht mehr zu lesen sein, damit die Profiltiefe in Ordnung ist. Winterreifen sollten nicht zu alt sein und mehr Profil wie die Sommerreifen haben. Neue Reifen werden bei einem Alter von acht Jahren fällig.

Der Beginn von dem Reifenwechsel

Unter einem Auto sind Aufnahmeschienen vorhanden, wo der Wagenheber angesetzt werden kann. Wird der Wagenheber wo anders angesetzt, kann es zum Abrutschen oder zu einer Beschädigung kommen. Falls Radkappen vorhanden sind, können diese mit dem Finger oder mit Tuch und Schraubenzieher entfernt werden. Mit einem Wagenkreuz können die Radmuttern etwas aufgedreht werden. Der Wagenheber wird nun hochgekurbelt, damit das Rad frei ist. Die Radmuttern werden nun ganz gelöst und der Reifen wird festgehalten. Der alte Reifen wird dann gegen den neuen Reifen getauscht. Viele nehmen bei einem Frontantrieb die besseren Reifen nach vorne und umgedreht.

Das Ende von dem Reifenwechsel

Der neue Reifen kommt auf die vorgesehenen Löcher und die Muttern werden locker eingeschraubt. Dabei kann der Reifen mit dem Knie oder Fuß leicht fixiert werden. Die Schrauben werden dann über Kreuz nachgezogen. Nachdem das Fahrzeug mit dem Wagenheber wieder herabgelassen wurde, werden die Schrauben ganz fest gezogen. Nachdem sämtliche Reifen gewechselt wurden wird eine kleine Probefahrt gemacht. Nachdem bei 50 bis 100 Kilometern die Reifen und Schrauben nochmals überprüft und nachgezogen wurden, können die Radkappen wieder montiert werden. Dann sollte natürlich noch der Reifendruck überprüft werden und fertig ist der Reifenwechsel.

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