Was ist ein Kaltlaufregler?

Der Kaltlaufregler ist bei älteren PKW mit geregeltem Katalysator verbaut und verringert den Schadstoffausstoß im Zustand des kalten Motors. Nach einem Kaltstart dauert es eine Weile bis der Motor die richtige Betriebstemperatur erreicht hat. Bis dahin werden Schadstoffe nicht richtig umgewandelt und es wird ein großer Anteil an Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoff ausgestoßen. Der Kaltlaufregler übernimmt in dieser Situation die Aufgabe das Benzin-Luft Gemisch anzureichern, um so das Gemisch magerer zu machen und den Schadstoffauswurf zu verringern. Durch zusätzliche automatische Anhebung der Leerlaufdrehzahl wird die Kaltphase des Motors verkürzt und somit auch die Schadstoffbelastung verringert.

Der Kaltlaufregler wurde bei älteren Modelle meistens nachgerüstet, da so eine bessere Schadstoffklasse erreicht werden konnte. So bekamen Autos, die ab Werk in die Euro 1 Norm eingestuft waren, nach dem Einbau die Euro 2 Norm. Die steuerlichen Einsparungen machen die Kosten für den Einbau schnell wieder wett.

Der Kaltlaufregler ist also ein Hilfsbauteil, welches die Zeit bis zur richtigen Betriebstemperatur verringert und somit eine Reduzierung der Schadstoffe erreicht. Wenn der Motor seine Betriebstemperatur erreicht hat, hat der Kaltlaufregler keine Funktion mehr.

Eine günstige Alternative zum Kaltlaufregler gibt es nicht. Für manche Modelle gibt es keinen Kaltlaufregler, hier gibt es die Möglichkeit einen besseren Katalysator zu verbauen, was allerdings recht teuer ist.

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