Wozu brauche ich einen Verbandkasten und was ist dabei zu beachten?

Einen Verbandskasten sollten Sie immer im Auto haben. Darin befindet sich alles, was Sie zur Ersten Hilfe an einem Unfallort benötigen, wie beispielsweise Verbände, Pflaster, eine Wärmedecke aber auch Einweghandschuhe, mit denen Sie sich selbst vor ansteckenden Krankheiten der Verletzten schützen können. Im Falle eines Unfalles können Sie den Verletzten dadurch helfen, bis die Rettungskräfte eingetroffen sind.

Wie das Warndreieck muss auch der Verbandskasten in jedem Auto mitgeführt werden. Werden Sie bei einer Verkehrskontrolle dazu aufgefordert, Ihren Verbandskasten zu zeigen und führen keinen in Ihrem Fahrzeug mit, müssen Sie in jedem Fall mit einer Geldstrafe rechnen. Daher sollten Sie stets einen Verbandskasten im Auto mitführen und diesen so verstauen, dass Sie schnell und problemlos daran kommen. Die Schnelligkeit ist wichtig, da es bei einem Unfall oft auf Sekunden ankommt, die über das Überleben oder Sterben eines Unfallopfers entscheiden können.

Bei einem Verbandskasten sollten Sie stets darauf achten, dass dieser vollständig ist und das Mindesthaltbarkeitsdatum nicht überschritten ist. Des Weiteren sollten Sie den Verbandskasten, wie bereits erwähnt, so lagern, dass Sie ihn schnell erreichen können.

Erwerben können Sie Verbandskästen in vielen Autohäusern und in der Regel an jeder Tankstelle. Auch gut sortierte Baumärkte führen Verbandskästen in ihrem Sortiment. Teilweise können Sie einen Verbandskasten sogar im Supermarkt kaufen, da diese dort häufig im Angebot sind.

Was ist eine Lamdasonde/Lambdasonde?

Bei einer Lambdasonde wird im Verbrennungsabgas eines Fahrzeugs das Verhältnis vom Kraftstoff zur Verbrennungsluft geregelt. Durch den Einsatz dieser Lambdasonde soll verhindert werden, dass es einen Überschuss an Kraftstoff oder an Luft für den weiteren Verbrennungsprozess im Motor gibt.

Diese Lambdasonde ist Teil des geregelten Katalysatorsund ist somit für die katalytische Abgasreinigung zuständig. Der Lambdaregelwert wird dann aus den Werten der Lambdasonde und aus weiteren Kennzahlen wie der Drehzahl und der Last, also Werten, die Aufschluss über den Betriebszustand des Motors liefern, gebildet. Je nachdem wie man das Luft/Kraftstoffgemisch am Fahrzeug haben möchte, kann man dann dieses Verhältnis verändern und somit zu optimaleren Ergebnissen bezüglich des Betriebszustandes des Autos gelangen. Eine Lambdasonde wird hauptsächlich in den sogenannten Otto-Motoren verwendet, um hier die Einspritzmenge des Kraftstoffgemischs zu regeln.

Im Jahr 1976 ging die erste Lambdasonde aus einer seriellen Produktion vom Fließband und findet seither in den Otto-Motoren, in Diesel Motoren und auch bei Hackschnitzel- und Pelletheizungen ihre Anwendung. Bei einer Lambdasonde wird nochmals unterschieden in eine Nernstsonde und in eine Widerstandssprungsonde. Die Nernstsonde ermittelt den Sauerstoff Konzentrationsunterschied zwischen der Umgebungsluft und den entstehenden Abgasen. Das Kraftstoffgemisch kann durch verschiedenste physikalische Berechnungen, die durch eine Lambdasonde ermöglicht werden, somit ermittelt werden. Die Sonde wird dabei in der Regel in den Abgaskrümmer eingebaut und kann hier ihren vollen Funktionsumfang zur Einspritzregelung ausüben. Ein korrektes Lambdaverhältnis der Sonde, das mit dem Lambdaregelwert ermittelt wird, kann eine Kraftstoffverbrennung steuern und somit die Abgasreinigung des Katalysators durchführen bzw. Regeln. In der Regel wird pro Zylinderbank in einem Otto-Motor eine dieser Lambdasonden eingebaut.

Was ist ein Dieselpartikelfilter?

Ein Dieselpartikelfilter, auch Dieselrußpartikelfilter genannt, ist eine spezielle Vorrichtung, die sich in Fahrzeugen befindet, welche durch einen Dieselmotor angetrieben werden. Der Dieselpartikelfilter dient dazu giftige Teilchen, die in Abgasen vorhanden sind, möglichst stark zu reduzieren und trägt damit dazu bei, die Umwelt zu schützen. Ruß ist ein Produkt, welches durch Verbrennungsvorgänge entsteht und zu einem großen Prozentsatz aus Kohlenstoff besteht. Ruß und andere Abfallprodukte dieser Art stehen stark im Verdacht, krebserregend zu sein. Tierversuche haben diese Vermutung bereits belegt.

Bereits zu Beginn des 19. Jahrhundert gab es Versuche, die Rußentstehung durch Dieselmotoren zu verringern. Die Gründe dafür waren jedoch keine ökologischen, sondern politisch-strategische. U-Boote und Schiffe, welche mit Hilfe von Dieselmotoren angetrieben wurden konnten sich nicht unbemerkt der feindlichen Flotte nähern, da ihre Rauchfahnen weithin sichtbar waren.

Erfolgreich konnte ein Dieselpartikelfilter jedoch erstmals 1985 genutzt werden, als der erste PKW mit diesem ausgestattet wurde. Dieser Prototyp war jedoch noch fehlerhaft und nicht sehr langlebig, weshalb die Produktion der Filter 1988 zunächst eingestellt wurde. Erst einige Jahre später begann der Autohersteller Peugeot damit, einige seiner Automodelle serienmäßig mit Dieselpartikelfiltern auszustatten.


Im Jahr 2005 wurde in Deutschland eine obligatorische Abgasnorm festgelegt. Bestimmte Grenzwerte des im Abgas enthaltenen Rußes dürfen seitdem nicht mehr überschritten werden. Daraufhin kam es aufgrund der stark gestiegenen Nachfrage kurzfristig zu Lieferungsengpässen von Dieselpartikelfiltern. Schnell wurde der Dieselpartikelfilter dann aber in größerer Anzahl produziert.

Nachdem der nachträgliche Einbau eines Rußpartikelfilters in ein dieselbetriebenes Auto zunächst staatlich subventioniert wurde, mussten Fahrzeughalter lange Jahre lang die Kosten für die Nachrüstung ihres PKWs, Wohnmobils oder Kleintransporters aus eigener Tasche bezahlen. Ab 2012 wird das anders werden. Ab dem 1. Januar stellt der Staat insgesamt 30 Millionen Euro zur Verfügung, welche für den Einbau von Dieselpartikelfiltern bereit gestellt werden sollen. Insgesamt können nach Expertenangaben damit 90.000 Dieselfahrzeuge nachgerüstet werden. Jeder Autobesitzer hat somit Anspruch auf einen jährlichen Zuschuss von 330 Euro. Ein positiver Nebeneffekt besteht darin, dass die aufgerüsteten Fahrzeuge weniger schnell an Wert verlieren. Ein Dieselfahrzeug, welches drei Jahre alt ist und keinen Dieselpartikelfilter hat, hat einen Wertverlust zu verzeichnen, der um mehr als 754 Euro höher liegt als bei einem Fahrzeug, welches mit einem Filter ausgestattet wurde.

Was ist ein Fahrwerk im Auto und wie funktioniert dieses?

Mit seiner komplizierten Konstruktion besteht ein Fahrzeug aus verschiedenen Teilen, die sich jeweils zu Baugruppen zusammensetzen. Eines dieser Baugruppen ist das Fahrwerk. Es umschreibt die Summe aller beweglichen Teile eines Fahrzeuges.

Zu den einzelnen Teilen des Fahrwerks gehören namentlich die Bremsen, Räder, Federungen, Stoßdämpfer sowie Radaufhängungen. Hinsichtlich der Bremsen ist anzumerken, dass nur die Betriebsbremse Teil des Fahrwerks ist, nicht aber die Feststellbremse. Die Unterscheidung zwischen Federung und Stoßdämpfer rührt daher, dass ein Stoßdämpfer – landers als sein Name es vermuten lässt – nicht dafür konzipiert ist, um Fahrbahnunebenheiten aufzufangen.

Dafür ist vielmehr die Federung gedacht, entweder in Form einer Schraubenfeder oder Blattfeder, wie sie noch in geländegängigen Fahrzeugen verbaut werden. Stoßdämpfer gehören zu den sicherheitsrelevanten Bauteilen mit dem Zweck, die während der Fahrt entstehenden Schwingungen abzufangen. Gerade in Grenzsituationen ist es für die Fahrstabilität von äußerster Wichtigkeit, die Kontrolle über das Fahrzeug nicht wegen unvorhersehbarer Schwingkräfte zu verlieren. Die Radaufhängung bezeichnet sämtliche Bauteile, die die Räder mit dem Fahrgestell verbinden, um dadurch die durch den Motor erzeugte mechanische Energie an die Räder weiterleiten zu können.

Wie bereits erwähnt, stehen alle Bauteile des Fahrwerks in unmittelbarer Relation zueinander; die exakte Abstimmung sämtlicher Teile ist damit besonders wichtig. Diese Erkenntnis ist gerade für Hobbyschrauber wichtig, dass wenn ein Teil des Fahrwerks in seiner ursprünglichen Einstellung verändert wird, die anderen Teile entsprechend anzupassen sind. Als die Baugruppe mit der höchsten Dynamik leidet sie wie keine andere Baugruppe an Verschleiß. Nicht ohne Grund untersucht der TÜV hier besonders gründlich.

Was ist eine Xenon Glühlampe?

Bei der Xenon Lampe handelt es sich um eine Gasentladungslampe im KFZ-Betrieb; sie erzeugt ein helleres Licht, hat eine wesentlich längere Lebensdauer und benötigt im Vergleich weniger Energie für mehr Leuchtkraft als eine herkömmliche Halogenglühlampe.

Die ersten Xenon Lampen fanden 1991 ihre Verwendung; seitdem wurden verschiedene Stufen von Xenon Lampen entwickelt, die ersten Leuchten hatten die Bezeichnung H1, inzwischen ist die Baureihe bis H11 vorangeschritten. Die unterschiedlichen Bezeichnungen, H1-H2, etc., beziffern lediglich die jeweils neuere Baureihe der Lampen. Zusätzlich wurden in jeder neuen Lampengeneration extra Funktionen eingebaut, beispielsweise kombinierte Abblend-, Fernlicht- oder Kurvenlichtlampen. Noch vor etwa fünf Jahren wurden nur 30% der Neuwagen mit diesem Lichtsystem ausgestattet, bei den Transportern und LKW´s lag die Quote noch niedriger. Da sich die Vorteile einer Xenon Lampe trotz des höheren Anschaffungspreises durchgesetzt haben, werden inzwischen immer mehr Fahrzeuge mit Xenon Lampen ausgestattet.

Die Vorteile sind vorrangig in der besseren Lichtqualität zu finden. Die Lampe benötigt nur etwa 30% der Energie einer vergleichbaren Halogenlampe, die Lebensdauer einer Xenon Lampe liegt um circa 300% höher: Bei etwa 2000 Stunden im Gegensatz zu 500-600 Stunden bei einer Halogenlampe. Außerdem ist eine höhere Leuchtdichte nachweisbar und somit eine größere Sicherheit im Straßenverkehr gewährleistet. Es können aber nicht alle Fahrzeuge mit diesen Lampen ausgerüstet werden, Nachrüstkits können nur in Fachwerkstätten eingebaut werden. Bei fehlerhaftem Einbau können gravierende Beeinträchtigungen des Gegenverkehrs stattfinden, denn die Blendung ist bei ungünstigen Witterungs- und Straßenverhältnissen höher als bei herkömmlichen Lampen. Beim Nachrüsten muss der ganze Scheinwerfer ausgewechselt werden; der Betrieb von Xenon Lampen in herkömmlichen Scheinwerfern ist unzulässig.

Damit die Xenon Lampe störungsfrei arbeiten kann ist ein elektronisches Vorschaltgerät notwendig, dieses sorgt für den Hochspannungsimpuls, welcher den Lichtbogen zwischen den Elektroden zündet, weiterhin sorgt es für eine fehlerfreie Lichtleistungssteuerung. Das in dem Brennkolben enthaltene Xenon Gas beträgt etwa 1 mg, außerdem sind Farbsalze enthalten, welche dem Xenon Licht den typisch bläulichen Ton verleihen.

Was ist eine Autobatterie?

Bei einer Autobatterie handelt es sich um einen Akku, der zum Anlassen eines Verbrennungsmotors benötigt wird. Allgemein kann eine solche Batterie auch als Starterbatterie bezeichnet werden, die auch in verschiedenen anderen Fahrzeugen Verwendung findet. Im Auto wird die Batterie außerdem für einige der technischen Komponenten benötigt.

Um ein Auto zu starten, bedarf es einer Spannung von 6 bis 12 Volt, die eine normale Autobatterie problemlos aufbringt. Lediglich zum Starten eines Lastkraftwagens können Batterien mit bis zu 24 Volt nötig werden – hier werden dann häufig zwei reguläre Batterien in Reihe geschaltet. Dadurch ist die Starterbatterie eines großen Fahrzeuges deutlich schwerer und besitzt mehr Kapazität, als die eines kleinen Fahrzeuges. In jedem Fall wird aber mit einem Akku, also einer wiederaufladbaren Batterie gearbeitet, die aus Bleielektroden besteht. Bei einem Unfall mit zerstörter Batterie ist daher mit großer Vorsicht vorzugehen, weil Blei sowie Bleiverbindungen giftig sowie ätzend sind.

Eine Autobatterie ist in der Lage, sich durch längere Fahrten des Fahrzeuges wieder aufzuladen. Werden aber lediglich kurze Strecken oder gar nicht gefahren, so kann die Batterie sich entladen, was dazu führt, dass das Auto nicht mehr gestartet werden kann und die Batterie langfristig gesehen durch Veränderungen an den Bleielektroden zerstört wird. Also ist es wichtig, das Auto von Zeit zu Zeit zu fahren, um der Autobatterie Zeit zum Aufladen zu geben – so bleibt die Funktionalität des Autos gewährleistet.

Neben ihrer Funktion als Starter für ein Fahrzeug beziehungsweise als Zündung, erfüllt die Autobatterie auch andere Aufgaben. Zum Beispiel das Licht oder die Klimaanlage eines modernen Autos wird von der Autobatterie betrieben. Daher kann auch die übermäßige Nutzung dieser Funktionen bei zu geringer Fahrstrecke zur einer Entladung der Batterie führen, was das Auto am Starten hindert. Deshalb sollten Autofahrer darauf achten, die Beleuchtung ihres Autos beim Parken auszuschalten, da diese Art von Fehler oft für eine Entladung verantwortlich ist.

Was ist ein Ölfilter?

Damit Ihr Motor, also die Verbrennungsmaschine in Ihrem PKW einwandfrei funktionieren kann, muss diese mit Öl geschmiert werden. Dies verhindert Verschleiß an den beweglichen Teilen des Motors und sorgt für einen reibungslosen Ablauf der Verbrennung. Doch bei der Verbrennung kommt es in der Regel dazu, dass durch die Hitze auch Bestandteile des Öls verbrennen, wodurch Ruß und andere Verschmutzungen entstehen. Damit diese nicht zurück in den Kreislauf gelangen, benötigt Ihr Kraftfahrzeug einen Ölfilter, der Verschmutzungen und Fremdkörper aus dem Öl herausfiltert.

Damit der Filter seine Arbeit zuverlässig verrichten kann, sollten Sie diesen regelmäßig austauschen. Den Zeitraum können Sie dabei selbst bestimmen. Zum einen können Sie Ihren Ölfilter periodisch einmal im Jahr austauschen oder diesen alle 10.000 bis 30.000 Kilometer wechseln. Dabei sollten Sie die Herstellerangaben Ihres PKWs beachten.

Der Ölfilter besteht in der Regel aus einem Gehäuse, welches häufig aus Metall gefertigt wird, und einem Gewebe, meistens Vliesstoff, welches sich im Inneren des Gehäuses befindet und den eigentlichen Filter darstellt. Das Öl läuft nun durch das Gewebe im Ölfilter, wobei Partikel und Verschmutzungen darin hängen bleiben und lediglich das gesäuberte Öl durch den Kreislauf der Verbrennungsmaschine geleitet wird.

Doch ein derartiger Ölfilter verursacht einen Druckabfall im Kreislauf, da das Öl durch das Gewebe in seinem Fluss ausgebremst wird. Daher werden Ölfilter in Kraftfahrzeugen in der Regel unmittelbar hinter einer Pumpe angebracht. Ein solcher Ölfilter wird dann als Hauptstromfilter bezeichnet. Eine weitere Form der Ölfilter stellen die sogenannten Rückstromfilter da, durch welche das Öl geleitet wird, bevor es zurück in den Öltank läuft. Diese sind in PKWs allerdings nicht sehr häufig zu finden.

Was ist ein Luftfilter?

Ein Luftfilter befindet sich in jedem PKW und ist dafür verantwortlich, die Ansaugluft für den Motor zu reinigen und von Verschmutzungen und kleinen Partikeln zu befreien. Dadurch erlangt der Motor eine längere Lebensdauer, da Fremdkörper ferngehalten werden.

Wenn Sie genauer hinsehen, werden Sie auch in Ihrem Motorraum einen Luftfilter entdecken. Dabei wird es sich mit ziemlicher Sicherheit um einen Trockenfilter handeln. Trockenfilter werden bereits seit ihrer Entwicklung Mitte des 20. Jahrhunderts in PKWs eingesetzt. Es handelt sich dabei um ringförmige papierähnliche Konstruktionen. Diese enthalten gefaltetes zickzackförmiges Gewebe, welches die Filterelemente darstellt.

Die Luft wird nun außerhalb des Zylinders angesaugt, durch den Luftfilter geleitet, dort von Verschmutzungen und kleinsten Partikeln befreit und anschließend als saubere Luft durch das Innere des Zylinders geleitet. Auch wenn diese Technik vergleichsweise alt ist, ist sie immer noch sehr zuverlässig und effektiv, weshalb auch in der heutigen Zeit derartige Luftfilter in den PKWs verbaut werden. Ein derartiger Luftfilter hat allerdings den Nachteil, dass er auch als „Wegwerffilter“ bezeichnet wird. Nach einer bestimmten Zeit verringert sich die Luftdurchlässigkeit des Filters und dieser muss durch einen neuen Luftfilter ersetzt werden, da er weder ausgewaschen noch anderweitig gereinigt werden kann.

Eine Alternative zu einem solchen Luftfilter stellen Schaumstofffilter dar. Statt dem papierähnlichen Gewebe werden ebene Schaumstoffplatten verwendet, die eine größere Luftdurchlässigkeit besitzen und außerdem ausgeklopft und ausgewaschen werden können, weshalb sie wesentlich länger eingesetzt werden können.

Sauberer Kraftstoff mit dem Kraftstofffilter

So wie der Mensch saubere Lebensmittel benötigt, um gesund zu bleiben, braucht auch ein
Motor sauberen Kraftstoff, um einwandfrei zu funktionieren. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um
einen Otto- oder Dieselmotor handelt. Beide stellen hierbei die gleichen Ansprüche. Um diesen gerecht
zu werden, braucht es einen Filter, um den Kraftstoff zu reinigen.

Welche Aufgabe erfüllt ein Kraftstofffilter im Pkw.

Während eines Transportes von der Raffinerie bis zur Tankstelle erfährt der Kraftstoff eine Reihe von
Verunreinigungen. Das können Schmutz, Rost und sogar Lackstücke aus den Lager- und Transporttanks
sein. Gelangen sie ungehindert in das Einspritzsystem, richten diese Fremdkörper an den Einspritzinjektoren der Motoren erheblichen Verschleißschaden durch ihre Schleifwirkung im inneren vom Motor an. Der Filter filtriert auch kleinste Teilchen heraus. Aber auch Vergasermotoren können auf Kraftstofffilterung nicht verzichten. Hier wird der Kraftstofffilter von einem Benzinleitungsfilter ersetzt, welcher die gleiche Aufgabe zu erfüllen hat und die Düsen vor einer Verunreinigung schützt. Filtern bei Dieseleinspritzanlagen sorgen mit senkrechtem Gehäuse zur Abscheidung des schweren Wassers, was sich am Boden vom Filter sammelt.

Ein Kraftstofffilter muss regelmäßig gewartet werden, damit er reibungslos und zuverlässig funktionieren kann. Wird das vernachlässigt, muss sich nicht über eine stetig nachlassende Motorleistung wundern. So kann es auch durchaus passieren, das der Kraftstoffzufluss nicht mehr gewährleistet wird und dann vollständig versiegt. Deshalb ist der Kraftstofffilter bei einem Wartungs- oder Serviceintervall immer einer Wartung zu unterziehen. Es wird je nach Fabrikat des Kraftstofffilters vorgegangen. Und in der Regel wird der Filter durch einen Neuen ersetzt, aber auch die Reinigung ist möglich.

Was ist ein Tagfahrlicht?

Bei diesen Leuchten handelt es sich um eine spezielle Lichtanlage, die während der Fahrt am Tage eingeschaltet wird. Das Tagfahrlicht dient nicht der Beleuchtung der Fahrbahn wie andere Scheinwerfer, sondern soll die Erkennbarkeit des Fahrzeugs verbessern und damit die Verkehrssicherheit verbessern. Diese spezielle Beleuchtung darf nur bei guter Sicht und am Tag benutzt werden. In verschiedenen Ländern Europas ist das Fahren mit Licht am Tage gesetzlich vorgeschrieben und in anderen Ländern wird es empfohlen.

Tagfahrlicht gibt es in mehreren Formen. Bei vielen Fahrzeugen der oberen Mittelklasse und der Luxusklasse werden besondere Tagfahrleuchten bereits ab Werk eingebaut. Dabei handelt es sich meist um LED-Leuchten, die unabhängig von der übrigen Fahrzeugbeleuchtung eingeschaltet werden können. Beim Einschalten der Hauptscheinwerfer schaltet sich das Tagfahrlicht automatisch ab. Tagfahrleuchten sind auch als Nachrüstsatz im Zubehörhandel erhältlich. Sie finden universelle Leuchten, die sich für verschiedene Fahrzeugtypen eignen, aber auch Typen, die zum Nachrüsten für ein bestimmtes Fahrzeugmodell gedacht ist. Der nachträgliche Einbau von Tagfahrleuchten ist genehmigungspflichtig.

Noch häufiger als gesonderte Tagfahrleuchten ist eine andere Variante, bei der das Tagfahrlicht als spezielle Schaltung der Hauptscheinwerfer konzipiert ist. Die Realisation dieser Schaltung ist zwar einfacher als die Installation von gesonderten Tagfahrleuchten, dafür verbraucht eine Tagfahrlicht-Schaltung der Scheinwerfer erheblich mehr Strom. Der höhere Stromverbrauch bedeutet für Sie ebenfalls einen erhöhten Kraftstoffbedarf Ihres Fahrzeugs, da der Generator mehr Arbeit leisten muss. Dazu kommt noch, dass die Glühlampen schneller verschleißen, weil sie bei jeder Fahrt in Gebrauch sind. Halogenlampen, wie sie vielfach für Tagfahrlicht-Schaltungen verwendet werden, haben eine durchschnittliche Lebensdauer von etwas mehr als 1.000 Betriebsstunden, während LED-Leuchten auf eine Betriebsdauer von mehr als 100.000 Betriebsstunden verweisen können. Das entspricht nahezu der Lebensdauer des Fahrzeugs. Ein weiterer Vorteil von LED-Leuchten ist ihr niedriger Stromverbrauch.

Der Gesetzgeber schreibt übrigens vor, dass Tagfahrlicht nicht zusammen mit dem Abblendlicht betrieben werden darf. Im Höchstfall ist eine gemeinsame Verwendung mit dem Standlicht zulässig. Ab der zweiten Hälfte des Jahres 2012 müssen alle Neuwagen, inklusive Busse und leichte Lkw ab Werk mit Tagfahrlicht ausgerüstet sein.