Sound fürs Fahrzeug- Komplettanlagen

Sound fürs Fahrzeug – Komplettanlagen

Sie kennen das Geräusch, welches eine Komplettanlage in Ihr Ohr zaubert. Bei einigen Modellen gibt es einen dumpfen, röhrenden Klang, wenn der Fahrer auf das Gaspedal tritt. Bei anderen Fahrzeugen ähnelt der Sound eher einem hochfrequenten Kratzen und klingt so gar nicht dumpf und gröhlend. Ferrari oder Pagani Zonda sind für dieses Kreischen, oder Kratzen bekannt.

Doch woher rührt dieser scheinbar einmalige Klang? Welcher Hersteller ist der ungeschlagene Sieger auf dem Bazar der Abgas- Komplettanlagen?

Bastuck! Jeder, der etwas von der individuellen Fahrzeugmodifikation, dem Tuning, versteht, kommt an diesem Namen nicht vorbei. Das Unternehmen, gegründet von Rainer Bastuck, hat erst 26 Jahre auf dem Buckel. Bastuck gründete die Firma 1986 und konzentrierte sich zunächst auf die Herstellung von Ersatzteilen für die englische Auto- Marke Triumph. Erste Einsätze im Motorsport folgten auf dem Fuße. Erst vier Jahre nach Gründung des Unternehmens begann Bastuck mit der Herstellung von Edelstahlauspuffanlagen. Der Ottonormalverbraucher kam mit seinem schnittigen und modernen Opel Astra F in diesen Jahren jedoch noch nicht in den Genuss dieser Komplettanlagen und musste sich noch ein paar weitere Jahre gedulden. Die Anlagen wurden für klassische Fahrzeuge wie Jaguar, Austin Healy und BMW angefertigt.

Im Laufe der Jahre erfreuten sich die Bastuck- Komplettanlagen immer größerer Beliebtheit. Der Sound ist, laut Hersteller, der lauteste, den man mit einem gültigen TÜV- Gutachten erwerben kann. Hinzu kommt, dass die Anlage erst eingefahren werden muss und nach ungefähr 2000 Kilometern ihre volle Soundleistung voll entfaltet. Bei Fahrzeugen mit einer höheren kW- Zahl brüllt der Auspuff auch deutlich lauter.

Optisch sollte so ein Sportauspuff auch etwas hermachen, denn den meisten Tunern geht es nicht nur um den Klang. Bastuck bietet verschiedene Ausführungen im Shop an, von Doppelrohr, bis hin zu einem Einzelrohr, oder einer Tülle, ist alles dabei.

Sollte Ihnen der Bastuck- Sound zu laut sein, oder zu dumpf klingen, versuchen Sie es mit Eisenmann, Reuter oder Remus. Reuter kauft sogar bei Eisenmann ein und verändert die Anlagen so, wie es die BMW- Fahrer lieben. Viele schwören auf den hochfrequenten Reuterklang. In Abstimmung mit Eisenmann fällt der Sound im kalten Zustand des Fahrzeugs dumpfer aus, wird dann aber kontinuierlich höher und kratzt mehr.

Geschmackssache sind die Klänge ebenso wie die Endschallvariationen. Der eine liebt es auffallend, laut und agressiv, der andere mag es dezenter.

Fakt ist, dass sich verschiedene Hersteller auf die Wünsche ihrer Kunden eingestellt haben und genau das herstellen und produzieren, was die Autofahrer und geneigten Tuner von der Masse abhebt. Etwas Besonderes, leider auch sehr Kostspieliges.
Für einen simplen Endschaller legen Sie bei Bastuck schon mal 600 Euro auf den Tisch, Komplettanlagen gehen bei 900 Euro los. Reuter legt da nochmal eine Schippe drauf und verkauft reine Endschalldämpfer für 1000 Euro und aufwärts. Eisenmann liegt bei ungefähr 1300 Euro für eine Komplettanlage und bei Remus bekommen Sie für 900 Euro bereits eine Edelstahl- Komplettanlage.
Die Preise variieren natürlich von Fahrzeughersteller zu Fahrzeughersteller, Modelle mit einer höheren kW- Zahl rechtfertigen natürlich auch einen höheren Preis.

Nichts desto trotz lohnt es sich zu sparen und sich ein klangliches Highlight am eigenen Fahrzeug zu gönnen. Sie und andere werden von dieser Veränderung profitieren, ob nun im positiven oder negativen Sinne bleibt jedem selbst überlassen!

Grand Sport Injection – designed by Opel

Grand Sport Injection – designed by Opel

Die GSi- Modelle sind eine Legende! In den Anfängen der 80er Jahre entschied sich Opel für die Einführung des Kürzel GSi und löste somit die Abkürzung GT/E ab. Plötzlich hieß das Vorzeigemobil Opel Manta GSi. Damit schuf Opel eine völlig neue Ära in der firmeneigenen Geschichte. Niemand ahnte damals, dass sich um den GSi ein Hype entwickeln würde, der bis heute anhält.

Manta B GSi

Der allererste in der GSi- Familie war der Manta B. Ein 2.0 Liter Motor sorgte für ordentlichen Schub, ein optisches Sportpaket für den Rest. Doppelscheinwerfer, Heckspoiler, veredelte Alufelgen und modifizierte Schürzen sorgten dafür, dass der Manta GSi schon von Weitem erkannt wurde.

Kadett E GSi

Der Kadett E GSi ging in die Geschichte ein, weil Opel mit diesem Modell zum ersten Mal an den Deutschen Tourenwagen Meisterschaften teilnahm. Optisch unterschied sich der Kadett ebenfalls von seinen Artgenossen: verdunkelte Scheinwerfer, 20mm Tieferlegung und erstmalig Lufthutzen in der Motorhaube verliehen dem potenten Rüsselsheimer ein sportliches Outfit.
Motortechnisch sorgte die 2.0l/16V Maschine mit 150PS für unzählige Siege bei diversen Rallyes und Rundkursen. Dieser Motor wurde zu den begehrtesten Motoren, die Opel je gebaut hatte. Er wurde nicht nur in einigen Nachfolgemodellen verbaut, sondern auch für Tuningzwecke an Serienmodellen zweckentfremdet. Tuner bauten sich die beliebten und limitierten GSi- Modelle nach.

Astra F GSi

1992 brachte Opel den letzten echten GSi auf den Markt.
Den Astra konnte man in zwei verschiedenen Motorausführungen und vier unterschiedlichen Farbvarianten erwerben. Abgerundete und modifizierte Schürzen, tiefe Seitenschweller, herausstechende Lufthutzen in der Motorhaube, Doppelrohrauspuff und Dachkantenspoiler verliehen dem Astra GSi optischen Glanz. Der digitale Tacho aus dem Kadett E wurde leider nicht mehr im Astra verbaut, dafür sorgten perfekt abgestimmte Sportsitze und ein Schiebdach für absolutes Wohlfühlempfinden. Wahlweise gab es den Astra sogar mit Klimaanlage, elektrischen Fensterhebern und Sitzheizung.
1995 sollte der GSi einer Schönheitsoperation unterzogen werden. Meiner Meinung nach starb der GSi während dieser OP den Heldentod. Es gab keine modifizierten Schürzen mehr, der Dachkantenspoiler wurde aufs absolute Minimum begrenzt, die Lufthutzen waren verschwunden- dafür zierten Chromleisten die Türen und ein modernes 2.0 Liter 16V das Heck. Selbst der begehrte und unglaublich spritzige Motor war im Nichts verschwunden.
Wahrscheinlich ist mit der Einführung dieses letzten GSi`s auch der Hype und die Kauflust der geneigten Autofahrer verloren gegangen. Denn es gab danach keinen würdigen Nachfolger mehr.

Corsa GSi

Aus dem einst rasanten Corsa A GSi von 1988 wurde nach vielen Nachfolgern der Corsa D GSi . Vom optischen Glanz der GSi- Familie war nicht mehr viel übrig geblieben. Denn plötzlich waren der sportliche Look und die leistungsstarken Motoren nicht länger Markenzeichen des GSi. Aus der einstigen Legende war eine simple Ausstattungsvariante geworden. Traurig, aber wahr!

Ab 2003 waren drei neue Buchstaben in aller Munde: OPC lautet der offizielle Nachfolger des GSi!

Das Geschäft mit gebrauchten Fahrzeugen – rechtens oder illegal?

Das Geschäft mit gebrauchten Fahrzeugen – rechtens oder illegal?

Das Geschäft mit den Gebrauchtwagen boomt derzeit. Der Ottonormalverbraucher entscheidet sich in diesen Zeiten lieber für einen „guten Gebrauchten“, als sich einen Neuwagen zuzulegen. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Auf der einen Seite stehen natürlich die unverschämten Preise, die mit einem Neuwagen einhergehen. Häufig verliert ein Fahrzeug im ersten Jahr seiner Zulassung immens an Wert, einige Jahreswagen können deutlich günstiger erworben werden, die Attraktivität dieser Modelle steigt somit deutlich an. Doch nicht nur Jahreswagen, auch Gebrauchtwagen sind aktuell hoch im Kurs.
Autobörsen im Internet gewinnen immer mehr an Beliebtheit, denn der geneigte Autokäufer nimmt gern bis zu 800 Kilometer für seinen potenziellen gebrauchten Traumwagen in Kauf.

Die Idee

So kommt es, dass sich viele Autonarren fragen, ob sie mit dem Gebrauchtwarengeschäft nicht etwas dazuverdienen können. Der Plan lautet wie folgt: gebrauchte Pkw, eventuell auch Unfallwagen günstig ankaufen, reparieren, aufbereiten und gewinnbringend wiederverkaufen. Ist so etwas als einfacher Privatmann möglich?

Rechtlich möglich?

Als Privatperson ist es schwierig ein Geschäft dieser Art zu betreiben, denn der Gesetzgeber möchte natürlich auch etwas vom Kuchen abhaben. Sie geben keine Steuern an den Staat ab, wenn Sie privat ein Auto verkaufen. Verkaufen Sie allerdings drei bis vier Fahrzeuge im Jahr, den Status des „Privatmannes“ anhaftend, könnte Ihnen eine erhöhte Gewinnabsicht nachgesagt werden. Kann der Gesetzgeber Ihnen also Nachhaltigkeit und die Absicht einen Gewinn zu erzielen, unterstellen, sollten Sie ein Gewerbe anmelden. Das Gesetz gibt jedoch nicht vor, ab wann man Ihnen Nachhaltigkeit vorwirft. Dürfen Sie drei oder vier oder fünf Fahrzeuge privat verkaufen, ohne dass Ihnen etwas unterstellt wird? Der Gesetzgeber gibt keinerlei Zahlen vor.

Ausnahmen und Sanktionen

Wie ist der Sachverhalt, wenn Sie nun innerhalb eines Jahres einige Pkw verkaufen? Vielleicht möchten Sie den Staat umgehen und hoffen, dass man Ihnen nicht auf die Schliche kommt. Eventuell funktioniert dieses System zunächst sehr gut, doch was geschieht, wenn man irgendwann hinter Ihre Geschäfte kommt? Rein rechtlich können horrende Strafen auf Sie zukommen, denn Ihnen wird unterstellt, Einkommen an der Steuer vorbei zu führen. Konsequenz daraus ist, dass Sie diese Steuern nachzahlen müssen, der Betrag reicht bis hin zu mehreren tausend Euro.
Eine Ausnahme bildet das Verkaufen von Fahrzeugen innerhalb der Familie. Haben Sie einige Todesfälle zu beklagen und mussten aufgrund dessen Autos verkaufen, so kann Ihnen das nicht angelastet werden. Mit dem Verkauf von Pkw aufgrund familiärer Umstände wird Ihnen weder Nachhaltigkeit, noch eine Gewinnabsicht unterstellt. Sie brauchen sich keine Sorgen machen, der Staat kann Ihnen in diesem Falle gar nichts.

Tipp:

Sollten Sie eine Affinität zu Fahrzeugen besitzen und haben Sie Freude daran, diese zu reparieren und wieder herzurichten, dann tun Sie dieses, jedoch mit gutem Gewissen. Entscheiden Sie, ob Sie mit dieser Tätigkeit einen Gewinn erzielen wollen und melden Sie in diesem Falle schleunigst ein Gewerbe an. Es ist absoluter Unfug, wenn man Ihnen weißmachen möchte, Sie verdienen dann kaum etwas am Gebrauchtwagengeschäft. Sie behalten natürlich mehr in Ihrem Geldbeutel, wenn Sie die Steuern an der Nase des Staates vorbeiführen, jedoch handeln Sie rechtswidrig und können belangt werden.

VW Scirocco – längst keine Eintagsfliege mehr

VW Scirocco- längst keine Eintagsfliege mehr

Der VW Scirocco ist ein Sportcoupé von Volkswagen, welches eine langjährige Geschichte erzählen kann. Bereits in den 60er Jahren entstand die Idee eines dreitürigen Sportcoupés. Umgesetzt wurde sie allerdings erst Jahre später.

Scirocco I- „ein Sportcoupé in Bestform“

Zu Beginn der 1970er Jahre entschied sich Volkswagen für den Bau des ersten Sciroccos. Es sollte ein Modell sein, welches auf dem ersten Golf basierte, dennoch sportlicher, spritziger und dynamischer sein sollte.
Nachdem Karmann Karosseriebau das Sportcoupé in Osnabrück produziert hatte, lief das Fahrzeug im Frühjahr 1974 vom Band. Es gab drei verschiedene Motorvarianten, der schwächste war mit 37kW, der stärkste mit 70kW ausgestattet.
1976 mischte sich jedoch ein Modell der etwas anderen Art unters Volk: der Scirocco GTi.
Ausgestattet mit 81kW, obenliegender Nockenwelle, modifizierten Dämpfern, innenbelüfteten Scheibenbremsen, breiteren Reifen und modernen Felgen machte der GTi nicht nur optisch etwas her. Man drehte sich nach diesem Coupé um, staunte, welchen gewagten Schritt VW gegangen war.

Der Scirocco I verkaufte sich so gut, wie kein anderer. Von Jahr zu Jahr stiegen die Verkaufszahlen, in den Jahren 1977-78 wurden 87000 Sciroccos verkauft. Eine Zahl, die in die Geschichte von Volkswagen einging.

Scirocco II- „Aufregend vernünftig“

Als der Scirocco der ersten Baureihe, die Herzen der Autofahrer erfreute, saßen die Ingenieure von VW bereits über den Plänen des Scirocco II. Auch dieses Modell sollte auf Basis des Golf I bestehen. Ein Punkt war den Ingenieuren besonders wichtig: mehr Platz im Innenraum, für Insassen, sowie Gepäck. Die Aerodynamik des Fahrzeugs sollte um einiges verbessert werden, die technische Ausstattung hingegen wurde vom Vorgänger abgekupfert.

1981 lief das erste Modell vom Band. Der Scirocco II war jedoch nicht im Ansatz so erfolgreich wie sein großer Bruder. Über Verkaufszahlen von einmaligen 51.000 im Jahr 1981 kam der Scirocco nie wieder hinaus. Im Gegenteil, die Zahlen sanken rapide und Stimmen der Kritik wurden laut. Das Coupé sei kein wirkliches Coupé mehr, es sei lange nicht so attraktiv wie sein Vorgänger und außerdem viel zu teuer. So kam es, dass sich die potentielle Käuferschicht von VW abwendete und sich für das Audi Coupé entschied. Dieses hingegen war zwar geringfügig teurer als der Scirocco, konnte jedoch mit einem besseren Image aufwarten.

Es folgten einige Sondermodelle, welche die Beliebtheit und damit den Verkauf des zweiten Sciroccos ankurbeln sollten. Der Erfolg blieb jedoch aus und so stellte VW die Produktion des Sciroccos im Jahre 1992 ein.

Scirocco III- das gefeierte Comeback

Zunächst handelte es sich bei diesem Modell lediglich um eine Studie, namens Iroc. Doch im Jahre 2008 erschien der Scirocco tatsächlich wieder auf der Bildfläche. Es handelt sich erneut um ein dreitüriges Sportcoupé und basiert technisch auf dem Golf V.
Der Scirocco ist serienmäßig mit Sportsitzen vorn und hinten, Integralkopfstützen, 17 Zoll Leichtmetallrädern, Lederlenkrad, Klimaanlage und anderen technischen Highlights ausgestattet. Gegen ein paar Euros mehr gibt es sogar ein adaptives Fahrwerk mit dreifach verstellbaren Dämpfern dazu. Sehr gut, wenn man in unterschiedlichen Regionen unterwegs ist und das Fahrwerk auf die jeweilige Situation einstellen kann.

Ein Sondermodell ist der Scirocco R, welcher mit unglaublichen 265PS ausgestattet ist, sich auch optisch von den Serienmodellen unterscheidet und deutlich sportlicher daherkommt.

Umstritten und gefürchtet: Der Biosprit E10

Umstritten und gefürchtet: Der Biosprit E10

Facts

Seit Beginn des Jahres 2011 ist ein Begriff in aller Munde: E10, der neue Biosprit. Der Kraftstoff enthält statt der bisherigen 5% Bioethanol nun sogar 10% und gilt mehr als umstritten auf dem Markt.
Vorsicht ist geboten, denn E10 ist längst nicht für jedes Fahrzeug geeignet. Wer sich nicht sicher ist, ob er den Biosprit tanken darf, fragt beim Fahrzeughersteller nach.

Pro und Kontra

Auf der Pro- Seite steht zunächst der Umweltschutz, denn Bioethanol wird aus Pflanzen gewonnen. Das hat den entscheidenden Vorteil, dass der Ausstoß von CO2 deutlich verringert wird.
Pflanzen sind in der Regel nachwachsende Rohstoffe. Durch die Verwendung dieser Rohstoffe im neuen Biokraftstoff E10 werden die Erdölreserven geschont.
Die Kontra- Seite wird etwas länger werden, denn niemand weiß genau, welche Auswirkungen das Tanken von E10 auf das jeweilige Fahrzeug hat.
Doch zunächst befürchten Wissenschaftler und Umweltschützer, dass die Produktion von E10 höhere CO2- Emissionen verursachen könnte. Doch warum? Steht doch auf der Pro- Seite die Verringerung von Kohlenstoffdioxid- Ausstößen. Die Erklärung ist simpel: Durch den vermehrten Anbau von Weizen, Zuckerrüben und Mais müssen die landwirtschaftlichen Areale vergrößert werden. Die Bauern benötigen mehr Platz, mehr Felder, um anzubauen und ernten zu können. Es würden mehr Pestizide und Düngemittel eingesetzt werden müssen, was zu einem erhöhten Schadstoffverbrauch führt.

Längst nicht alle Fahrzeuge vertragen E10. Laut Herstellerfreigabe sind es dennoch satte 90%. Die Folgen des Kraftstoffes bei den übrigen 10% sind verheerend. Korrosionen an Aluminiumbauteilen und Schäden an Kunststoffteilen, wie Schläuchen und Dichtungen sind nur einige Beispiele. Deshalb ist es wichtig, unbedingt seinen Fahrzeughersteller zu kontaktieren, um eine Freigabe für E10 zu erhalten. Im Internet gibt es natürlich ebenfalls entsprechende Listen der verschiedenen Hersteller.

Betroffen ist der „kleine Mann“

Niemand vertraut dem neuen Biosprit, denn kaum einer tankt es. Zu vage sind die Aussagen der Spezialisten. Worte wie Leistungsverlust und erhöhter Kraftstoffverbrauch fallen immer wieder. Dazu ist nicht zu 100% sichergestellt, dass E10 auch tatsächlich keine Schäden am Fahrzeug anrichtet. Selbst Fahrzeughalter, die laut Hersteller, E10 tanken dürften, verschmähen das Benzin.

Allmählich wird das jedoch zum Problem an deutschen Tankstellen. Denn die meisten Tankstellenbetreiber haben mehr E10 geordert, als das altbewährte Super. Da nur wenige dem Biokraftstoff vertrauen und E10 tanken, gehen die anderen Autofahrer leer aus. Denn der Kraftstoff Super wird immer knapper an den Tankstellen. Einige Mineralölkonzerne kaufen Superbenzin bereits in Polen und Holland ein, um den Engpässen zu entgehen. Raffinerien produzieren derzeit 80% E10 und nur 20% Super. So kann die Nachfrage nicht gestillt werden, im Gegenteil.

Nun haben die Tankstellen mit Strafanzeigen zu rechnen, denn die meisten Zapfsäulen sind lediglich mit E10 und dem teureren Super Plus ausgestattet. Superbenzin findet sich kaum mehr. Besteht bei einem Fahrzeug also eine Unverträglichkeit gegen E10, müsste der Autofahrer das teure Super Plus oder gar V-Power tanken. Das ist unfair und dagegen muss angegangen werden.

Im Sommer Oben Ohne- BMW 1er Cabrio vs. Audi A3 Cabrio

Im Sommer Oben Ohne- BMW 1er Cabrio vs. Audi A3 Cabrio

Der Sommer steht ins Haus, zart klopft bereits der Frühling an die Türe. Bald ist es wieder soweit- Oben Ohne in sommerlicher Schwitze- Hitze.
Liebe Männer, ich kann mir denken, wohin Ihre Gedanken nun schweifen. Doch mein folgender Vergleich bezieht sich nicht auf das weibliche Geschlecht, sondern auf des Deutschen liebstes Kind- das Auto. Vielmehr soll es heute um Cabrios geben- denn diese dürfen sich Oben Ohne auf jeder noch so befahrenen Straße blicken lassen, ohne eine Ordnungswidrigkeit zu begehen.

Die meisten Raser hassen die Tempo- 30- Zonen bis aufs Blut. Sie werden gezwungen auf die Bremse zu treten und im Schneckentempo die Straße entlang zu schleichen. In einem Cabrio genießt man solche Zonen. Das Wind weht durchs Haar, die Sonnenstrahlen kitzeln auf der Haut, man atmet frische Luft ein. Keine Frage, ein Cabrio bietet schlichtweg das beste Sommerfeeling überhaupt. Schauen wir uns zwei Cabrios an, die sich auf dem derzeitigen Automobilmarkt nichts schenken- schließlich sind sie gefürchtete Konkurrenten.

BMW 1er Cabrio vs. Audi A3 Cabrio

Beim ersten Blick fällt bereits auf: beide Cabrios sind mit einem Stoffdach ausgestattet. Der Trend geht jedoch zu den Blechdach- Cabrios. Warum also dagegen halten, wenn die Argumente doch woanders liegen? Wollen sich der Bayer und der Ingolstädter von der Masse abheben? Audi und BMW können und wollen sich ein Außenseiter- Cabrio erlauben. Den Entwicklern selbst fallen natürlich viele gute Gründe für die Entscheidung zu einem Stoffdach ein. Gewichtseinsparungen, echtes Cabriofeeling gäbe es nur mit einem Stoffverdeck und viele weitere Argumente rechtfertigen das schicke Stoffdach.

Im Audi gibt es je zwei Diesel- und Benzinmotoren im Cabrio. Am besten schnitt der 160PS Benziner im Test ab. Dank des Automatikgetriebes kommt der Fahrer in den Genuss des entspannten Cabrio- Cruisens.
Daumen hoch für den unglaublich geräumigen Kofferraum des Ingolstädters. Satte 260 Liter lassen sich verstauen. Sogar ein Fahrrad lässt sich transportieren, wird die Rücksitzbank umgelegt.
Familien mit Kindern, sollten eher nicht zum A3 greifen und vielleicht auf die Einführung des A4 warten. Die Fußräume im Fond sind der knapp bemessen. Auf langen Fahrten spüren die hinteren Passanten leider nichts von Bequemlichkeit und Komfort.

Der kleine 1er orientiert sich kaum an seinem großen Bruder, dem 3er Cabrio. Dieses, mit Blechdach ausgestattete Cabrio, wendet sich einer ganz anderen Kundschaft zu.
Dennoch muss sich der 1er nicht hinter dem Blechdach seines Bruders verstecken. Auch er hat eine Menge zu bieten. Schaut man sich nur allein die Motorisierung an, klappt die Kinnlade nach unten. Satte 306 PS bietet die stärkste Motorvariante des sportlichen 1ers. Die Masse wird sich, nicht zuletzt aus Kostengründen, wahrscheinlich für den 4- Zylinder- Diesel entscheiden. Dieser wartet immerhin mit 177 PS Leistung auf.

Insassen im Fond erwartet dasselbe Leid wie beim Audi. Auf längeren Fahrten ist der Fußbereich zu schmal, zu eng. Auf Dauer schränkt es den Komfort erheblich ein, wenn man im Fond die Beine kaum bewegen kann. Doch auf kurzen Strecken eignet sich das kleine, schnittige Cabrio perfekt. Dank Stoffdach erlebt man, laut Hersteller, echtes Cabriofeeling.

Fazit:

Der Audi A3 besticht durch seine Alltagstauglichkeit und seine überaus sparsamen Dieselmotoren. Audi- Like kommt auch das Interieur daher: hochwertig und ergonomisch perfekt aufeinander abgestimmt. So wie wir es von Audi gewohnt sind. Der Kofferraum bietet ein weiteres Plus für den Ingolstädter. Auf der Minus- Seite steht zunächst der Preis, denn kein überzeugter Audi- Fan kommt mit dem einfachen Basispaket aus. Möchte man also in den Genuss einer ordentlichen Ausstattung kommen, summiert sich alles und plötzlich stehen 7000 Euro extra auf der Liste. Den unzureichenden Platz im Fond erwähnte ich bereits desöfteren. Dieser Makel lässt sich jedoch verschmerzen, bedenkt man, dass der A4 das geräumigere Cabrio sein wird.

Der BMW stellt sich gegen seinen Blechdach- Bruder und konkurriert damit nicht nur dem Audi.
Die Pro`s beim 1er sind nicht von der Hand zu weisen: durch den Windschott bleibt der Innenraum fast gänzlich zugfrei, das Verdeck lässt sich bis zu einer Geschwindigkeit von 40 km/h öffnen und der potente Sechszylinder lässt das Adrenalin ins Blut schießen. Auf der Contra- Seite findet sich nur ein Makel. Ebenso wie beim Audi lässt der Platz im Fond zu Wünschen übrig. Jedoch weiß der geneigte Käufer darum und kann stattdessen zum großen Bruder, dem Blechdach- 3er wechseln.

Für Singles oder Paare eignen sich diese Cabrios perfekt. Eine Familie mit Kindern sollte eher den 3er BMW kaufen, oder auf das neue A4- Cabrio warten. Dort gibt es deutlich mehr Platz im Fond!

Der Kfz-Sparfuchs – Kosten senken beim Fahrzeugunterhalt

Der Kfz-Sparfuchs – Kosten senken beim Fahrzeugunterhalt

Die immensen Benzin- und Dieselpreise hinterlassen einen bleibenden Eindruck im Portemonnaie eines jeden Autofahrers. Natürlich lässt sich darüber streiten, ob der Ottonormalverbraucher mit Demonstrationen etwas gegen die mächtigen Ölkonzerne ausrichten kann.
Doch es gibt gerade in diesen unwirtschaftlichen Zeiten dennoch Möglichkeiten bares Geld zu sparen. Man muss nur wissen, wo und wie.

Zunächst gibt es die Variante viel Geld bei der Versicherung zu sparen. Über 50% der Deutschen geben zu viel ihres schwer verdienten Geldes für ihre Kfz- Versicherung aus. Dabei lässt sich durch wenige Klicks herausfinden, wie viel Ersparnis ein Wechsel mit sich bringt und welche Versicherung mit ansprechenden Konditionen wirbt.
Ein Blick auf folgendes Portal lohnt sich allemal, denn schließlich hat niemand heutzutage auch nur einen Cent zu verschenken. Auf unseren KFZ Versicherungsvergleich können Sie den günstigsten Tarif unter allen bekannten Versicherungen herausfinden. Unter allen Angeboten wählt man schließlich den für sich zutreffenden Tarif aus. Zusätzlich lässt sich übrigens Geld sparen, in dem man den zu zahlenden Betrag nicht monatlich, sondern viertel-, halb- oder ganzjährig entrichtet. Teilweise lassen sich bei einer Einmalzahlung am Ende eines Jahres bis zu 200 Euro sparen. Dieser Fakt ist durchaus eine Überlegung wert.

Am ehesten wechselt man seine Versicherung am Ende eines Jahres. Der Stichtag, auf den Versicherungen immer hinweisen, ist der 30.11. . Bis dahin sollte man die Kündigung für die bestehende Versicherung eingetütet und abgeschickt haben.
Nun bleibt ein wenig Zeit sich für eine neue Versicherung zu entscheiden. Empfehlenswert ist jedoch, bereits im Vorfeld den Versicherungsmarkt beobachtet zu haben. Dann fällt die Entscheidung aus der Fülle von Angeboten deutlich leichter.
Natürlich lässt sich eine Kfz- Versicherung auch früher kündigen. Beispielsweise im Schadensfall, oder sollte die Versicherung grundlos ihre Beiträge erhöhen. Binnen von vier Wochen kann in solchen Fällen gekündigt und schließlich gewechselt werden.

Der Minikat

Eine andere Möglichkeit ist die Nachrüstung eines Minikats. Dieser zusätzliche Katalysator ersetzt, in den meisten Fällen, eine Schelle in der Abgasanlage und verhindert somit einen erhöhten Schadstoffausstoß.
Gerade bei älteren PKW lohnt sich das Nachrüsten eines Minikats, denn die Euro1- Norm wird auf die Euro2- Norm oder die D3- Norm erhöht. Das wirkt sich erheblich auf den zu entrichtenden Steuerbetrag aus. Mehr Informationen, eine Steuerersparnis- Tabelle und einen Shop findet man unter: www.minkat.net .

Gegen die horrenden Benzin- und Dieselpreise kann der Berufs- und Gelegenheitsautofahrer nicht viel ausrichten. Doch ein Versicherungswechsel und das Nachrüsten eines Minikats kann sich erheblich auf den Geldbeutel auswirken. Ein paar Klicks und schon ist man schlauer und vielleicht um ein paar Euros reicher!

PKW Maut – bald auf auf deutschen Bundesstraßen?

PKW Maut – bald auf auf deutschen Bundesstraßen?

Erschrocken horcht der Autofahrer auf- seit einigen Tages ist die Diskussion um eine Pkw- Maut in aller Munde. Der Grund hierfür liegt auf der Hand. Deutschland braucht eine große Stange Geld, um den Erhalt und den Ausbau der Bundesstraßen finanzieren zu können. Dieses Geld steht jedoch nicht zur Verfügung und so überlegen die schlauen Köpfe im Bundesverkehrsministerium, wie Deutschland schleunigst mehr Geld erwirtschaften kann.

Zahlen zur PKW Maut

Die Politiker beruhigen die erhitzten Gemüter der Autofahrer damit, dass über ein entsprechendes Konzept lediglich diskutiert werde. In der momentanen Legislaturperiode wird es anscheinend keine Maut mehr geben, doch diese endet bereits im Jahre 2013.
Es wird gemunkelt, dass Deutschland jährlich 2 Milliarden Euro fehlen, welche in den Erhalt und Ausbau der Straßen fließen soll. 5 Milliarden stehen zur Verfügung, 7 Milliarden werden benötigt. Dass diese Rechnung nicht aufgeht, begreift schon ein Schulkind. Irgendwoher müssen die fehlenden zwei Milliarden Euro jedoch herkommen, also nimmt man sie von niemand Geringerem als vom Steuerzahler.

Derzeit wird über eine Anschaffung von Pkw- Vignetten debattiert, am günstigsten kommt der Autofahrer mit 30 Euro pro Jahr davon. Am härtesten trifft es ihn, sollte er 365 Euro pro Jahr zahlen müssen, 1 Euro pro Tag.

Es kommt noch schlimmer! Sollte aktuell keine adäquate Lösung für das Finanzierungsproblem gefunden werden, erwartet uns im Jahre 2015 wahrscheinlich der Supergau! Schätzungen haben ergeben, dass rund 25 Milliarden Euro in der Kasse fehlen werden. Dieses Loch vorzeitig durch eine rasche Reform zu stopfen, wird kaum möglich sein. Was also tun?
Über kurz oder lang wird es auf eine Maut hinauslaufen. Kaum jemand sieht eine andere Möglichkeit diese horrende und erschreckende Differenz auszugleichen.

Maut – und wie?

Bereits jetzt verstrickt man sich in Gespräche über die Umsetzung der Maut. Einige besonders kluge Köpfe wehren sich strikt gegen die Anbringung von Vignetten. Die Gründe hierfür basieren auf ökologischem Hintergrund. Das Aus für die Kfz- Steuer wäre ebenfalls ein NO- GO, ebenfalls zurückzuführen auf ökologische Gründe.
Am cleversten sei es, wenn PKWs mit einem Erfassungsgerät ausgestattet würden und der Autofahrer so für jeden gefahrenen Kilometer das Portemonnaie öffnen müsste. An die immensen Kosten, welche die Ausstattung von 30 Millionen Autos mit sich bringen würden, denkt man besser nicht.

Es gibt jedoch auch realistische Meinungen zu diesem Thema. So zum Beispiel vermutet der ADAC, dass Autofahrer nach der Einführung einer Maut weniger Auto fahren würden. Die Mehrbelastung von rund 700 Euro im Jahr würde sich wohl kaum ein Autofahrer gefallen lassen. Zumindest nicht auf Dauer. Weniger Autofahren bedeutet zugleich enorme Einbußen in der Automobilindustrie. Die Wirtschaft würde kaum mehr angekurbelt werden, Arbeiter würden entlassen werden…. Ein Fass ohne Boden!
Abschließend kann man sagen, dass die Diskussionen um das Thema Maut noch lange nicht ruhen werden. Konkret steht jedoch nichts fest, im Hinterkopf sollte man das Thema PKW- Maut dennoch behalten.

Umfassender Umweltschutz dank Fahrzeugkatalysator

Umfassender Umweltschutz dank Fahrzeugkatalysator

Ein Katalysator kommt in vielen Bereichen zur Anwendung. Das bekannteste Beispiel hierfür ist sicherlich der sogenannte Fahrzeugkatalysator, den sicher auch Sie in ihrem Auto, Motorrad oder LKW haben. Umgangsprachlich wird der Katalysator auch Kat genannt. Der Katalysator hat die primäre Aufgabe, bestimmte Schadstoffe in ungefährliche Stoffe umzuwandeln, so dass dadurch Mensch und Umwelt geschützt werden. Auf dieser Seite erfahren Sie, wie ein Fahrzeugkatalysator funktioniert und warum er so wichtig für den Umweltschutz ist. Darüber hinaus finden Sie hier zahlreiche Infos zu den verschiedenen Katalysatoren Typen und ihren spezifischen Eigenschaften.

Funktion und Aufbau des Fahrzeugkatalysators

Eigentlich stammt der Begriff Katalysator aus der Chemie. Generell meint man in diesem Bereich eine Substanz oder einen Stoff, der für mehr Geschwindigkeit bei einer Reaktion sorgt. Dadurch können Substanzen in andere Stoffe umgewandelt werden.
Fahrzeuge verfügen heutzutage standardmäßig über einen Katalysator.Die ersten Katalysatoren für Fahrzeuge gab es bereits in den 50er Jahren. Allerdings waren diese Katalysatoren damals noch nicht marktfähig. Der Kat sorgt dafür, dass die Verbrennungsgase von bestimmten schädlichen Stoffen befreit werden. Generell nennt man diesen Vorgang Abgasnachbehandlung. Dabei werden Schadstoffe katalysiert so dass am Ende des Prozesses ungiftige Stoffen herauskommen. Beim Verbrennen des Kraftstoffes entstehen nämlich Kohlenmonoxid, Stickoxide und Kohlenwasserstoffe. Der Kat bewirkt, dass daraus Wasser, Stickstoff und Kohlenstoffdioxid entstehen.

Generell besteht der Fahrzeugkatalysator aus mehreren Bestandteilen. Dazu gehört unter anderem das Gehäuse. Der Kern des Katalysators besteht in der Regel aus Keramik, der eine wabenförmige Struktur zur Oberflächenvergrößerung besitzt. Das Material ist extrem wärmebeständig. Die Keramikoberfläche ist mit einem bestimmten Stoff überzogen. Meistens wird hierfür das sogenannte Aluminiumoxid verwendet. Der sogenannte Washcoat ist ein sehr wichtiger Bestandteil des Katalysators. Dort sind nämlich diejenigen Stoffe eingelagert, welche die Katalyse vorantreiben. Dabei handelt es sich um Edelmetalle, wie z.B. Rhodium, Palladium oder Silber. Mittlerweile gibt es verschiedene Fahrzeugkatalysatoren. Die Wahl des passenden Kats` ist immer vom vorhandenen Motor bzw. Kraftstoff abhängig. Zu den bekanntesten gehören

· Drei-Wege Katalysator

· Oxidationskatalysator für Diesel- bzw. Zweitaktmotoren

· NOx-Speicherkatalysator

Aufgabe des Fahrzeugkatalysators im Umweltschutz

Der Fahrzeugkatalysator trägt maßgeblich zum Umweltschutz bei. Schließlich reduziert er die Schadstoffemissionen um ein Vielfaches. Ohne Kat wurden früher Stoffe, wie Kohlenmonoxid, Stickoxide und Kohlenwasserstoffe ungehindert in die Umwelt abgegeben und haben diese so nachhaltig geschädigt. Gerade die Konzentration der genannten Stoffe in der Luft, hatten auch negative Auswirkungen auf den Menschen (Stichwort Smog). Sicherlich verfügt auch Ihr Fahrzeug über einen Katalysator. Dieser ist nämlich in Deutschland seit 1989 für alle Neuwagen gesetzlich vorgeschrieben. Ältere Fahrzeuge ohne Kats‘ kann man dementsprechend nachrüsten. Mit der sogenannten Abgasnorm kommt dem Katalysator sogar eine noch wichtigere Aufgabe zu. Je weniger Schadstoffe abgegeben werden, desto besser ist auch die Einstufung des Fahrzeugs. Das hat unter anderem auch Auswirkungen auf die Kfz-Steuer und die Nutzung von Umweltzonen in Städten.

Winterreifen-Pflicht – Darauf kommt es an

Seit letzten Winter ist gesetzlich verankert, was bereits lange diskutiert wurde: Bei Schnee und Eis sind Winterreifen pflicht. Eine Überarbeitung der Straßenverkehrsordnung mit verbindlichen Formulierungen macht Winterreifen zur Notwendigkeit – sonst droht ein Bußgeld.

Winterreifen müssen M+S-Kennzeichnung aufweisen

Bisher war das Gesetz nicht konkret gefasst. Es schrieb lediglich eine „geeignete“ Bereifung vor – wie die auszusehen hat und wann wirklich Winterreifen notwendig wurden, war nicht eindeutig. Seit 04.12.2010 wurden alle Unklarheiten beseitigt, im Gesetz ist nun von „Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte“ die Rede. Auch ein plötzlicher Wintereinbruch ist keine Ausrede mehr: Der Gesetzgeber setzt Voraus, das in den Wintermonaten grundsätzlich mit Schneefall und Eisglätte zu rechnen ist.

Zwar ist der genaue Zeitraum nicht festgelegt, Experten empfehlen aber, die Winterreifen im Oktober aufzuziehen und bis Ostern am Fahrzeug zu belassen. Vorgeschrieben sind Reifen, die das M+S-Symbol tragen. M+S steht für „Matsch und Schnee“. Dieses Symbol ist allerdings nicht nur auf vom Handel ausgewiesenen Winterreifen zu finden, sondern auch ganz allgemein auf Reifen mit grobstolligem Profil. Geländewagen und einige SUV können also durchaus auch mit der Serienbereifung gesetzestauglich sein. Auch sogenannte Ganzjahresreifen tragen diese Kennzeichnung und sind damit geeignet.

Wie bisher ist eine Mindestprofiltiefe von 1,6mm vorgeschrieben. Um dem Fahrer die Kontrolle zu ersparen, sind entsprechende Markierungen mit TWI an der Reifenflanke gekennzeichnet. Experten empfehlen besonders bei Winterreifen aber ein deutlich tieferes Profil von etwa 5mm. Weiterhin ungeklärt ist das Höchstalter der Reifen. Zwar empfehlen die Hersteller, Reifen nach spätestens 6 Jahren auszutauschen, laut Gesetz ist dies allerdings nicht unbedingt notwendig. Schwieriger sieht die Situation für Zweiradfahrer aus. Für normale Straßenmaschinen und Motorroller gibt es kaum wintertaugliches Profil, lediglich Enduros dürften mit dem neuen Gesetz keine Probleme bekommen.

Verstöße werden teuer: Versicherungsschutz geht verloren

Wird man beim Fahren mit Sommerreifen bei Glätte erwischt, drohen ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro und ein Punkt in Flensburg. Kommt sogar noch eine Behinderung des Verkehrs wegen der untauglichen Bereifung hinzu, verdoppelt sich das Bußgeld sogar auf 80 Euro. Noch teurer wird es aber, wenn es tatsächlich zu einem Verkehrsunfall kommt. Wurde der Schaden verursacht und es waren keine Winterreifen aufgezogen, kann die Versicherung die Zahlung verweigern.